
Im Mittelpunkt des Interviews standen die Landtagswahl 2026, die wirtschaftspolitischen Erwartungen der Selbständigen und die Zukunft Sachsen-Anhalts als Investitionsstandort.
Tom Nuttall von der internationalen Wochenzeitung „The Economist“ war am Freitag, 7. August 2026 zu Gast beim BDS Sachsen-Anhalt. Im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden Ralph Hollritt ging es um die bevorstehende Landtagswahl und die wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Auswirkungen einer möglichen AfD-geführten Landesregierung.
Im Mittelpunkt standen die Einschätzungen selbständiger Unternehmer, die wirtschaftspolitischen Erwartungen an die nächste Landesregierung und die Frage, welche Bedeutung politische Verlässlichkeit für Investitionsentscheidungen hat. Auch mögliche Auswirkungen auf das Image Sachsen-Anhalts als Wirtschaftsstandort und auf künftige Unternehmensansiedlungen wurden thematisiert.
Der BDS Sachsen-Anhalt vertritt eine klare überparteiliche Position: Entscheidend sind Wirtschaftskompetenz, verlässliche Rahmenbedingungen, die Umsetzung von Wahlprogrammen und Koalitionsvereinbarungen sowie die dauerhafte Ansprechbarkeit politischer Entscheidungsträger.
Bei aller Kritik an der bisherigen Wirtschaftspolitik fand der BDS bei den Parteien der derzeitigen Deutschlandkoalition (CDU, SPD, FDP) in der Regel ein offenes Ohr für die Anliegen der Selbständigen und mittelständischen Unternehmen. Diese Dialogbereitschaft erwartet der Verband auch von jeder künftigen Landesregierung.
Der BDS wird den politischen Dialog deshalb auch nach der Wahl fortsetzen, Entscheidungen konstruktiv begleiten und während der gesamten Legislaturperiode auf wirtschaftspolitische Defizite und notwendige Veränderungen hinweisen.
Wir danken Tom Nuttall für das offene und interessante Gespräch.
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